AdvertisementKatzen im Winter
Ihre Katze will nachts raus – auch im Winter. Was sie draussen braucht
Freigänger lassen sich nicht einsperren. Ab wann es draussen zu kalt wird – und wie ein warmer Platz vor der Tür aussieht.

Es ist kurz nach elf. Sie machen das Licht aus, und Ihre Katze sitzt an der Terrassentür. Sie will raus – wie jeden Abend. Sie lassen sie, weil Sie wissen, dass sie sonst die halbe Nacht keine Ruhe gibt.
Dann liegen Sie im Bett, hören den Wind ums Haus und fragen sich, wo sie gerade ist.
Wer eine Freigängerin oder einen Freigänger hat, kennt diesen Moment. Sie müssen Ihre Katze deshalb nicht einsperren. Aber sie braucht draussen einen Platz, an dem sie trocken und warm liegt.
Ab wann es draussen zu kalt wird
Gesunde, erwachsene Katzen mit Winterfell halten einiges aus. Grenzen gibt es trotzdem. Ein tierärztlich geprüfter Ratgeber nennt diese Richtwerte:
- Unter 7 °C wird es bei längerem Aufenthalt für junge, alte und kranke Katzen kritisch – vor allem bei Wind.
- Um 0 °C brauchen Freigänger Zugang zu einem wetterfesten Unterschlupf.
- Unter 0 °C brauchen alle Katzen einen warmen, wettergeschützten Platz.
In einer Winternacht ist dieser Bereich schnell erreicht – oft schon, bevor Schnee liegt.
Woran Sie merken, dass Ihre Katze friert
- Sie zittert oder rollt sich sehr eng ein.
- Sie sucht auffällig nach Wärme.
- Ohren und Pfoten fühlen sich kalt an.
- Sie wirkt ungewöhnlich müde.
Zeigt Ihre Katze solche Zeichen häufiger oder ist sie alt oder krank, sprechen Sie mit Ihrer Tierarztpraxis.
Was ein guter Platz draussen können muss
Ein Karton mit einer Decke hilft nur kurz. Decken nehmen Feuchtigkeit auf und kühlen dann aus. Ein Platz für den ganzen Winter muss vier Dinge können:
- Trocken bleiben – auch bei Dauerregen.
- Den Wind abhalten.
- Abstand zum Boden haben, denn von dort kommt die Kälte.
- Selbst Wärme liefern, wenn die Körperwärme nicht mehr reicht.

Ein beheizter Unterschlupf für vor die Tür
Der ComfortZone ist für genau diese Nächte gebaut:
- Wärme von unten. Am Boden liegt eine Heizmatte. Ihre Katze liegt direkt darauf.
- Weg vom kalten Boden. Ein Metallgestell hebt den Unterschlupf an. So steht er nicht in der Nässe.
- Zwei Ausgänge. Vorne die Tür, hinten ein zweiter Ausgang. Ihre Katze sitzt nicht in der Falle, wenn sich ein anderes Tier nähert.
- Klappen gegen Wind und Regen. Durchsichtige Klappen halten das Wetter draussen, und die Katze sieht trotzdem hinaus.
- Fest am Platz. Zwei Bodenanker sind dabei.
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Nimmt meine Katze ihn an?
Garantieren lässt sich das nicht – Katzen entscheiden selbst. Diese Schritte helfen:
- Stellen Sie den Unterschlupf dorthin, wo Ihre Katze ohnehin gern sitzt.
- Legen Sie eine Decke hinein, die nach ihr riecht.
- Lassen Sie die Klappe in den ersten Tagen offen.
Und wenn es nicht passt: Sie haben 14 Tage Widerrufsrecht.
Was Sie dafür brauchen
Einen ebenen Platz – Terrasse, Balkon, Carport oder Hof – und einen Stromanschluss in der Nähe.
Wenn Ihre Katze heute Abend wieder an der Tür sitzt, wissen Sie, wohin sie gehen kann.