AdvertisementKatzen im Winter

Sie füttern eine Katze, die niemandem gehört? So kommt sie durch den Winter

Streuner, Hofkatzen, die Katze vom Nachbarn: Was fremde Katzen im Winter brauchen – und was Sie tun können.

Fellstore Guide · Lesezeit 4 Minuten

Sie kommt jeden Abend. Erst hat sie nur von weitem geschaut, jetzt wartet sie schon, wenn Sie den Napf hinstellen. Sie gehört niemandem – und trotzdem denken Sie an sie, wenn es nachts friert.

Damit sind Sie nicht allein. In Deutschland leben Millionen Katzen ohne Zuhause auf der Strasse. Der Deutsche Tierschutzbund beschreibt ihre Lage so:

  • 99 Prozent der Strassenkatzen sind krank, wenn Tierschutzvereine sie zum ersten Mal untersuchen lassen.
  • Bis zu 75 Prozent der Kitten werden keine sechs Monate alt.
Quelle: Deutscher Tierschutzbund, Kampagne zu Strassenkatzen

Was Sie tun, zählt also. Drei Dinge helfen einer fremden Katze durch den Winter.

01Futter und Wasser

Im Winter braucht eine Katze mehr Energie, um warm zu bleiben. Füttern Sie regelmässig und zur gleichen Zeit. Wasser friert schnell – stellen Sie es frisch hin und tauschen Sie es aus.

02Den Tierschutzverein einschalten

Melden Sie die Katze beim örtlichen Tierschutzverein oder Tierheim. Dort lässt sich prüfen, ob sie gechippt ist und vermisst wird. Wenn nicht, hilft der Verein bei Kastration und tierärztlicher Versorgung. Das ist der wichtigste Schritt, damit nicht noch mehr Katzen auf der Strasse geboren werden.

03Ein Schlafplatz, der warm bleibt

Unter dem Auto, im Holzstapel, im Lichtschacht: Dort schlafen Katzen, die nichts Besseres finden. Ein tierärztlich geprüfter Ratgeber nennt diese Richtwerte:

  • Unter 7 °C wird es bei längerem Aufenthalt für junge, alte und kranke Katzen kritisch – vor allem bei Wind.
  • Um 0 °C brauchen Freigänger Zugang zu einem wetterfesten Unterschlupf.
  • Unter 0 °C brauchen alle Katzen einen warmen, wettergeschützten Platz.
Quelle: Tractive-Ratgeber «Kältegrenzen für Katzen», tierärztlich geprüft von Mag. Karoline Seifert

Ein guter Schlafplatz ist trocken, windgeschützt, steht nicht direkt auf dem Boden und hat mehr als einen Ausgang, damit sich eine scheue Katze nicht in die Enge getrieben fühlt.

ComfortZone im Schnee, Pfotenspuren führen zur Tür
Pfotenspuren führen zur Tür: Der Unterschlupf steht erhöht und hat zwei Ausgänge.

Ein Unterschlupf für die Katze, die niemandem gehört

Der ComfortZone ist ein beheizter Unterschlupf für draussen. Sie stellen ihn auf die Terrasse, in den Carport oder neben die Futterstelle:

  • Wärme von unten. Am Boden liegt eine Heizmatte. Ihre Katze liegt direkt darauf.
  • Weg vom kalten Boden. Ein Metallgestell hebt den Unterschlupf an. So steht er nicht in der Nässe.
  • Zwei Ausgänge. Vorne die Tür, hinten ein zweiter Ausgang. Ihre Katze sitzt nicht in der Falle, wenn sich ein anderes Tier nähert.
  • Klappen gegen Wind und Regen. Durchsichtige Klappen halten das Wetter draussen, und die Katze sieht trotzdem hinaus.
  • Fest am Platz. Zwei Bodenanker sind dabei.

Für eine scheue Katze oder mehrere Tiere bietet Grösse L am meisten Platz. Lassen Sie die Klappen in den ersten Tagen offen und stellen Sie den Napf in die Nähe – so traut sie sich schneller hinein.

Der Versand nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz ist kostenlos, und Sie haben 14 Tage Widerrufsrecht.

ComfortZone ansehen – Grössen und Preise

Sources

Tractive: Kältegrenzen für Katzen – ab wann friert meine Katze? Tierärztlich geprüft von Mag. Karoline Seifert. tractive.com

Deutscher Tierschutzbund: Strassenkatzen. tierschutzbund.de